23.06.2021 / Aktuelles

Gute Laune bei erstem Spatenstich für die Feuerwehr in Tübingen-Lustnau. Mit dabei: Oberbürgermeister Boris Palmer

„Wer sich nicht zu helfen weiß... .“ So beginnt Palmer seine kleine Ansprache vom Bagger herunter zum ersten Spatenstich für das lang ersehnte neue Feuerwehrhaus. Die Realisierungsphase beginnt.

Für die Feuerwehr ein langersehntes Ereignis, denn seit gut zehn Jahren suchte man nach dem passenden Bauplatz. Nun sind die Bauarbeiten gestartet und lange soll die Bauzeit nicht sein. Das Ziel ist, im Sommer 2022 aus dem nicht mehr zeitgemäßen Feuerwehrhaus aus- und an den neuen Standort zu ziehen. Dass das „sportlich“ werden kann, erklärt Christian Gaus, liegt an den derzeitigen Engpässen bei der Verfügbarkeit von Bauholz. Dem pflichtet Baubürgermeister Cord Soehlke bei. Dennoch ist Holz als Baustoff zur Einsparung und Speicherung von CO2 derzeit unschlagbar. Palmer unterstrich dies: „Bauen mit Holz ist ein zentraler Baustein unseres Klimaschutzprogramms.“ Schließlich hat sich Tübingen einige lobenswerte Ziele zur Einsparung von CO2 gesetzt.

Christian Gaus erläuterte den Anwesenden das Konzept. Neben einer Fahrzeughalle mit sieben Stellplätzen gibt es einen zweigeschossigen Trakt, in dem Schulungsräume, Verwaltung und auch eine Küche verortet sind. Das Lage des Gebäudes und das umliegende Gelände sind so konzipiert, dass Platz für Übungen geboten wird. Die Besonderheit wird sein, dass auf einer Gebäudeseite die Fahrzeuge einfahren und auf der anderen hinaus. Das verhindert einen unnötigen Geräuschpegel, der durchs Fahrzeugrangieren entsteht. Baubürgermeister Soehlke nennt dies launig „Drive-trough“. Den Worten von Feuerwehrkommandant ist die Vorfreude auf eine moderne, zeitgemäße Arbeitsstätte für die Kamerad*innen ebenfalls deutlich zu entnehmen.

Bevor die Verantwortlichen zum symbolischen Spatenstich übergingen, betonte Palmer, dass das Gebäude ein echtes Highlight ist. Dem stimmten die Anwesenden mit Beifall zu.

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